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472 Donnerstag 21.11.2013

Das Thema polarisiert wie es heute kaum noch eine Angelegenheit vermag. Dabei sind die Meinungen längst gemacht und die Positionen klar. So erübrigt sich jegliche Diskussion dank der Tatsache das der Strichplatz gebaut wurde. Wir haben abgestimmt, einen demokratischer Entscheid gefällt, zugunsten der Sexarbeiterinnen und gegen deren Brandmarkung.

Sicherheit, Effizienz und Hygiene wurde versprochen.

Erstellt wurde eine Infrastruktur mit Potential die Versprechungen umzusetzen. Zusätzlich ist eine Verbesserung der Gesamtsituation in Aussicht und sollte nicht einfach als Luxusverdrängung abgetan werden. Oder etwa doch? Ist der Strichplatz etwa nur eine Alibiübung, ein Versprecher und verfolgte von Anfang an das Ziel den Strassenstrich am Sihlquai aufzulösen, die Sexarbeiterinnen wieder sich selber zu überlassen, nur an einem neuen Ort, diesmal in einem eingezäunten Areal. Schliesslich geht es auch ums Geschäft!

Bei all den Regeln und Vorschriften auf dem Gelände werden die „Leistungen“ mit keinem Wort erwähnt. Warum verweigern sich die zuständigen Behörden jeglicher Diskussion darüber und lassen die Bevölkerung derart aussen vor?

Gerne wird betont das es um Menschen und Schicksale geht, da ist staatliche Bürokratie natürlich das beste Heilmittel. Die Stadt Zürich möchte die Prostitution nicht attraktiv machen, verständlich aber einseitig!

Warum nehmen Sie die Chance nicht wahr und etablieren das Erfolgsmodel „Strichplatz“ als Standard?

Da frage ich mich ob das bewerben von bezahltem Sex wirklich unweigerlich zu Ausbeutung, Unterdrückung und Menschenhandel führt. Hier wird ein ganzer Industriezweig unter Generalverdacht gestellt.

Mangelt es an Kreativität, Verantwortlichkeit oder einfach dem Mut zur Veränderung.

Max Power, strichplatz.ch